DOEPFER MUSIKELEKTRONIK GMBH Pressemitteilung Februar 2003 Neue A-100 Module und MIDI-Interfaces Auf der NAMM-Show im Januar 2003 und der Musikmesse Frankfurt im März 2003 präsentiert Doepfer folgende neuen A-100-Module und MIDI-Interfaces: A-107 Multitype Morphing Filter: Das Modul wird über ca. 30 verschiedene Filtertypen verfügen, z.B. 6/12/18/24 dB Tiefpässe/Hochpässe/Bandpässe, verschiedene Allpässe und Notch-Filter, sowie eine Reihe völlig neuer Filter, die bisher noch keinen Namen haben. Auf unserer Homepage sind die Frequenzgänge der bisher beim A-107 verfügbaren Filter abgebildet. Die Besonderheit des A-107 liegt darin, dass man zwischen den verschiedenen Filtertypen nicht nur umschalten, sondern auch "morphen" kann, wobei die Umblendgeschwindigkeit einstellbar ist. Folgende Parameter sind spannungsgesteuert einstellbar: Filtertyp, Morphing-Zeit, Filterfrequenz, Resonanz, Amplitude. Wichtig: Das Filter selbst arbeitet 100% analog (kein DSP o.ö.), nur die Steuerung des Filters (Umschalten bzw. Morphen zwischen den Filtertypen) übernimmt ein Prozessor. Meines Wissens betreten wir mit dem A-107 völliges Neuland im Bereich der analogen Filter, da es meines Wissens bisher kein vergleichbares Filter existiert. Das Modul A-107 geht voraussichtlich ab Frühjahr 2003 in Produktion. A-105 SSM Low Pass: Auf Wunsch vieler A-100-User wird es künftig auch ein Tiefpassfilter geben, das mit dem SSM2044 aufgebaut ist. Dieses Filter wurde u.a. im Korg Polysix, in den ersten Prophets von Sequential Circuits und diversen Geräten von PPG und Kawai verwendet. Die Besonderheit des 4-Pol-Tiefpasses SSM2044 ist das patentierte sog. "true open loop design", das einen besonders "fetten" Sound erzeugt. Ausserdem ist die Resonanz spannungsgesteuert. Hinsichtlich der Funktionen und der Bedienungselemente sowie der Ein/Ausgänge ist das neue Filtermodul identisch zu dem 24dB-Tiefpassfilter A-122, das mit einem CEM-IC aufgebaut ist. Der Klang und das Resonanzverhalten des A-105 weicht jedoch deutlich von dem des A-122 ab. Das Modul A-107 geht voraussichtlich ab Frühjahr 2003 in Produktion. A-154 Sequencer Controller: Dies ist ein Erweiterungsmodul zum Analog/Trigger-Sequencer A-155. Es ermöglicht u.a. folgende Sequenzer-Betriebsarten: Vorwärts, Rückwärts, Zufällig, Pendeln und spannungsgesteuerte Step-Adressierung (d.h. der aktuelle Sequenzer-Schritt kann mit einer Steuerspannung "angefahren" werden). Die Betriebsarten können von Hand angewählt und über eine Steuerspannung umgeschaltet bzw. "durchfahren" werden. Alle Modi sind auch als "One Shot" möglich, z.B. um das Ganze als komplexen Hüllkurvengenerator zu betreiben. Das Modul beinhaltet auch einen spannungsgesteuerten Clock-Generator, bei dem Tempo und Pulsbreite unabhängig spannungssteuerbar sind. Vom dem A-154 können auch mehrere A-155 angesteuert werden um längere oder mehrere parallel Sequenzen zu erzeugen. Mit dem A-154 stellen wir in Kombination ein analoges Sequenzer-Konzept vor, das in dieser Komplexität bisher nicht auf dem Markt erhältlich ist. Das Modul A-107 geht voraussichtlich ab Frühjahr 2003 in Produktion. A-198 Trautonium Manual/Ribbon Controller: Diese Modul wurde bereits auf der Frankfurter Musikmesse 2002 als Prototyp vorgestellt. Die endgültige Version ist seit Ende Dezember 2002 lieferbar und wird auf der NAMM präsentiert. A-100 Touch Sensor Keyboard: Auch dieses Gerät wurde bereits auf der Frankfurter Musikmesse 2002 als Prototyp kurz vorgestellt. Bei dem Prototypen wurde äusserlich nichts geändert, nur die Software wurde weiter verbessert. Das Modul A-107 geht voraussichtlich ab Sommer 2003 in Produktion. Pocket Electronic: Dies ist eine Elektronik (kein komplettes Gerät), an das bis zu 16 Schieberegler, Drehregler, Taster oder Schalter angeschlossen und denen beliebige MIDI-Controller zugewiesen werden können. Die Elektronik ist für den Selbstbau universeller Controller-Boxen gedacht, wobei verschiedene Bedienungselemente gemischt werden können. Ein Gehäuse wird daher nicht angeboten, da dies je nach Anwendungsfall völlig unterschiedlich ausfallen würde. CTM64: Dies ist eine Elektronik (kein komplettes Gerät), an das bis zu 64 Kontakte angeschlossen werden können, die 64 aufeinanderfolgende MIDI-Noten- oder Programmwechsel-Befehle senden. MIDI-Kanal und Tonhöhenbereich ist mit Jumper einstellbar. CTM64 bietet sich zur MIDI-Out-Nachrüstung vorhandener Tastaturen, Tastenfelder (z.B. für MIDI-Fernsteuer-Funktionen) oder beliebiger anderer Kontakte an. Zusätzlich stehen 4 Anschlussfelder für Potentiometer zur Verfügung, um gängige MIDI-Controller und Pitch-Bend zu erzeugen. Auch der Anschluss für ein Sustain-Pedal ist vorhanden. MTC64: Dies ist eine Elektronik (kein komplettes Gerät), die das Gegenstück zum CTM64 darstellt. MTC64 empfängt bis zu 64 MIDI-Noten- oder Programmwechsel-Befehle und setzt diese auf 64 TTL-Schaltspannungen (0/+5V) um. Die Ausgänge können zur Steuerung verschiedener Funktionen eingesetzt werden. Eine geeignete Treiberplatine mit 16 Ausgängen für max. 40V/500mA ist zusätzlich lieferbar. Mit Hilfe dieser Treiberplatine können beispielsweise Relais, Lampen, Magnete, Magnet-Ventile (Pfeifen-Orgeln), Motoren usw. angesteuert werden. Bei geringer Belastung kann die Treiberplatine entfallen (weniger als 5mA bei 5V, z.B. LEDs oder hochohmige Reed-Relais). Ausführliche Informationen findet man auf der Doepfer-Homepage www.doepfer.de. Nähere Unterlagen sind erhältlich bei Doepfer Musikelektronik GmbH Geigerstr. 13 D-82166 Gräfelfing Tel. 089-89809510 Fax 089-89809511 Web Site: www.doepfer.de Email: vertrieb@doepfer.de Anlagen Bilddateien P.S. Wir haben für die Redaktionen von Fachzeitschriften eine eigene Seite eingerichtet, über die alle Pressemitteilungen und Produktfotos heruntergeladen werden können. Die Seite können Sie über die Schaltfläche PRESSE am linken Rand unserer Homepage www.doepfer.de erreichen.